4:1 Luftpistolensieg gegen SG Ebersdorf in der zweiten Bundesliga

Begeisterte Zuschauerkulisse im vollbesetzten Schützenheim in Hitzhofen

Es läuft alles wieder nach Plan für die Hubertusschützen in der zweiten Bundesliga Luftpistole. Am 17. November war Hubertus Hitzhofen-Oberzell Gastgeber in der zweiten Bundesliga und es war eine kleine Runde mit nur zwei Begegnungen.

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Die erste Begegnung zwischen HSG Erlangen und SV Kelheim Gmünd endete überraschend knapp 3:2 für Kelheim, wobei Kelheim an diesem Tag nicht zeigte was sie können. Es war ein Arbeitssieg mit 1832 Ringen der auch für eine Überraschung gut war und auch hätte anders ausgehen können. SV Kelheim Gmünd II ist nun weiterhin auf Tabellenplatz zwei, punkt- und ringgleich mit den Spitzenreiter SV Peiting. Im Nachhinein schade für Hitzhofen, als sie beim letzten Wettkampftag in Ebersdorf die Chance gegen Kelheim nicht nutzen konnten und somit den Anschluss an die Tabellenspitze verloren haben. Aber Schießsport ist eben Leistungssport und kein Wunschkonzert.

Andrea nach ihrem Sieg mit 376 RingenHitzhofen war am Mittag gegen den Aufsteiger SG Ebersdorf dran. Von der Papierform her eine Pflichtaufgabe für Hitzhofen, aber während des Wettkampfs machten es die Gäste gleich zu Beginn spannend, denn die Hitzhofener Schützen starteten verhalten. An die große Zuschauerkulisse am heimischen Schießstand musste man sich die Hitzhofener Schützen wohl erst wieder gewöhnen. Die Großanzeige zeigte nach den ersten Schüssen eine 4:1 Führung für den SG Ebersdorf an und die Zuschauer rieben sich die Augen. Lediglich Paul Fröhlich war wiederum eine sichere Bank und ließ mit seinen 95 Ringen in der ersten Serie nichts anbrennen. Nach der ersten Serie stand es immer noch 3:2 für die Gäste. Dann aber trumpfte Hitzhofen auf, ging klar in Führung und siegte letztendlich klar mit 4:1 Punkten. Lisa Schnaidt schoss gut, hatte jedoch in der vorletzten Serie einen kleinen Ausrutscher, der ihr letztendlich noch den Sieg kostete. So siegte Florian Milles von der SG Ebersdorf mit 360:357 gegen die Lisa Schnaidt. Auch Paul Fröhlich hatte zwar klar gesiegt, aber nicht seinen besten Tag erwischt. Die Hitzhofenerin Andrea Heckner gewann klar mit 376:367 gegen Torsten Spickmann von der SG Ebersdorf. Die 376 Ringe waren zugleich auch die Tagesbestleistung auf der Hitzhofener Schießanlage.

Im Gesamtergebnis erreichte Hitzhofen gute 1834 Ringe, was an diesem Wettkampftag nur vom Tabellenführer SV Peiting mit 1837 und dem überraschend starken Singoldschützen Großaitingen mit sehr starken 1848 Ringen übertroffen wurde. Die Hitzhofener Hubertusschützen haben die letzten vier Wettkämpfe in Folge gewonnen und sind somit wieder auf Kurs. Hitzhofen steht in der Tabelle mit 8:6 Punkten auf dem 5. Tabellenplatz, kurz hinter dem punktgleichen SV Auerhahn Steinberg. Der Weg weiter nach vorne wird schwer, da die ersten drei, Peiting, Kelheim und die Bogenschützen Grund alle 12:2 Punkte auf ihrem Konto haben. Der Schießsport ist jedoch immer für Überraschungen gut.

Am ersten Adventssonntag ist wieder Heimwettkampf in Hitzhofen, dann ist wieder ein normaler Wettkampftag mit vier Begegnungen. Hitzhofen hat am Morgen die SG Raisting und am Nachmittag die Singoldschützen Großaitingen zu Gast, die beim letzten Wettkampftag groß aufgetrumpft und mit 1848:1832 gegen SG Raisting gewonnen haben. Die weiteren Begegnungen sind am Morgen Großaitingen : SG Ebersdorf und am Nachmittag SG Raisting : SG Ebersdorf. Es wird wohl wieder sehr spannend werden am 1. Dezember in Hitzhofen.

Die Hubertusschützen Hitzhofen-Oberzell bieten Ihren Zuschauern wieder Schießsport auf höchsten Niveau.

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