Hitzhofen kann es auch mit dem Luftgewehr.

Historischer Sieg und vorzeitiger Aufstieg der 1. Luftgewehr Mannschaft von Hubertus Hitzhofen-Oberzell in die Bezirksoberliga

Die erste Luftgewehr-Mannschaft der Hubertusschützen von Hitzhofen-Oberzell hat drei Wettkampftage vor Saisonende einen wichtigen Sieg gegen den direkten Verfolger, den Schützen der kgl. priv. FSG Hilpoltstein errungen und den frühzeitigen Aufstieg in die Bezirksoberliga geschafft.

Obwohl Hitzhofen ersatzgeschwächt gegen den Tabellenzweiten Hilpoltstein antreten musste, haben unsere Hubertusschützen mit 3:1 gewonnen. Mit dabei war unser Schützenmeister Sebastian Salich, der den verletzten Stefan Klingler bestens vertreten hat. In seinem Ergebnis von 369 Ringen waren zwei sehr gute 96er Serien dabei, die trotzdem nicht ganz gegen seine starke Gegnerin Daniela Hellein mit 382 Ringen gereicht haben. Auf der Position eins ließ Michael Jupke mit dem Spitzenergebnis von 395 Ringen nichts anbrennen und gab dem Hilpoltsteiner Markus Harrer mit 384 Ringen keine Chance. Der Markus hatte die Parole ausgegeben „mit maximal 10 Ringen zu verlieren“ – hat leider nicht ganz geklappt.

Nach dem Aufstieg der ersten LuPi Mannschaft in die erste Bundesliga und dem Aufstieg der zweiten LuPi Mannschaft in die Bezirksoberliga vor zwei Wochen ist den Hubertusschützen nun der dritte Streich gelungen. Mit dem Luftgewehr, wo es eine sehr hohe Leistungsdichte im Schützengau Eichstätt gibt, ist es den Hitzhofener Luftgewehrschützen einmaliges gelungen. Nach jahrelanger systematischer Vorbereitung haben sie im viertletzten Wettkampf in der Bezirksliga mit einem Sieg gegen den Verfolger Hilpoltstein die Meisterschaft klar gemacht. Mannschaftsführer Christian Pauleser hat es geschafft, ein erfolgreiches Team aufzubauen. Er setzte sich in seiner Paarung klar mit 389 Ringen gegen Dominik Feher mit 378 Ringen durch. Andreas Beck sorgte für Spannung und es sah zwischendurch lange nach einem Punktgewinn für Hilpoltstein aus. In einem starken Endspurt setzte er sich dann knapp mit 382 Ringen gegen den Hilpoltsteiner Mario Kühnlein mit starken 380 Ringen durch. Damit war die Partie für Hitzhofen mit 3:1 nach Einzelpunkten und 3:0 Mannschaftspunkten entschieden.

Die Punkte blieben, wie fast immer in dieser Saison bei den Hubertusschützen in Hitzhofen, die nun vor den letzten drei Wettkampftagen die Tabelle mit 32:1 Punkten uneinholbar anführen, 10 Punkte vor dem Verfolger Hilpoltstein mit 22:11 Punkten.

Gratulation den erfolgreichen Luftgewehrschützen aus Hitzhofen, die in der am meisten verbreiteten Schießdisziplin mit einer sehr hohen Leistungsdichte, dem Luftgewehr, drei Wettkämpfe vor Saisonende einmalig den vorzeitigen Aufstieg in die Bezirksoberliga (Wiederaufstieg nach 27 Jahren) geschafft haben. Dazu beigetragen haben die persönlichen Bestleistungen von Michael Jupke (395), Christian Pauleser (394), Stefan Klingler (391) und Andreas Beck mit 387 Ringen. Und der Vereinsrekord wurde auf 1555 Ringe hochgeschraubt. Als die Mannschaft um Teamchef Pauleser 2014 in der B-Klasse im Gau Eichstätt gestartet ist, schafften sie 1492 Ringe im Schnitt, dieser liegt heute bei 1541 Ringen.

In einer höheren Liga als die Bezirksoberliga haben die Luftgewehrschützen von Hubertus Hitzhofen-Oberzell in ihrer Vereinsgeschichte noch nicht geschossen.

Nun ist der Weg frei für das langersehnte und klare Ziel im im nächsten Jahr: Mittelfrankenliga – nichts ist unmöglich.

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